Rund um Wettelsheim

Wettelsheim (ca. 420 m)

Am Fuß der Hahnenkammberge Patrich und Vierstein befindet sich der im 5. / 6. Jahrhundert entstandene Ort Wettelsheim. Er wird erstmals 1044 genannt, als Kaiser Heinrich III. seiner Gemahlin Agnes Güter in Dietfurt, Pappenheim und Wetelesheim schenkt.

Der Ortsname ist zu erklären mit "zum Heim eines Watil". Zwischen 1057 und 1075 weiht Bischof Gundekar von Eichstätt eine Kirche, die im 13. Jahrhundert dem Kloster Wülzburg zufällt. Später sind das Kloster Kaisheim, die Marschälle von Pappenheim und das Kloster Wülzburg mit Besitz in Wettelsheim vertreten.

Zusammen mit dem Kloster Wülzburg geht Wettelsheim an die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach über; es steht somit unter der Verwaltung des brandenburg-ansbachischen Oberamts Hohentrüdingen. Die erste Kirche dieses Pfarrdorfes ist dem Heiligen Martin geweiht, was auf karolingischen Einfluss hinweist.

Die heutige Pfarrkirche wurde 1756 durch den markgräflich-ansbachischen Baumeister David Steingruber im Amtshof erbaut. 1824 hatte das Dorf 148 Anwesen und 696 Einwohner. 1846 gab es einen Bräuer und fünf Wirtschaften, vier Branntweinbrenner, einen Bader, einen Essigsieder, einen Siebmacher und zwölf Weber. Von 1740 bis 1978 gab es ständig einen oder zwei Hafner im Ort.

Trotz der geringen Entfernung zu Treuchtlingen gibt es in dem rund 1.500 Einwohner zählenden Dorf eine erstaunliche Vielfalt an Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen. Kindergarten und Grundschule, Bank und Läden befinden sich in zentraler Lage, ebenso wie die Gastronomie.

Im kulturellen Bereich kann Wettelsheim auf ein Ortsmuseum (Internet: www.ortssammlung-wettelsheim.de) verweisen. 17 Vereine bieten außerdem ein vielseitiges kulturelles und sportliches Angebot an.

Die Entwicklung der Gewerbetreibenden vor Ort wurde unterstützt, die Anzahl der Arbeitsplätze im Bereich Industrie und Handwerk ist dadurch vergleichsweise hoch. Selbstverständlich wird im Dorf auch noch Landwirtschaft betrieben. Der Flächennutzungsplan für den Ortsteil besteht seit 1974 und wurde 1998 umfangreich geändert. Bestandteile dieser Änderung waren in Wettelsheim die Darstellung einer neuen Wohnbaufläche mit ca. 6 ha und Erweiterungsflächen im gewerblichen Bereich an der Bahnlinie Treuchtlingen - Gunzenhausen.

Die Maßnahmen der seit 1989 durchgeführten Dorferneuerung haben insbesondere im Bereich der Rohrach zu einer ausgezeichneten Gestaltung des Straßenbildes geführt. Auch das unter Ensembleschutz stehende "Riedlein" wurde umfassend erneuert. Bemerkenswert dabei war die hohe Mitwirkungsbereitschaft der ansässigen Bevölkerung, ohne deren Investitionsbereitschaft und Mitarbeit die Sanierung dieses historischen Quartiers nicht hätte gelingen können.

Wettelsheim wurde im Jahre 2000 Bezirkssieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" und erhielt 2001 im Landeswettbewerb eine Silbermedaille.

Weitere Informationen sind auch der Internetseite www.wettelsheim.de zu entnehmen.

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